Freitag, 6. Juli 2007

Küsse.Mich.Jetzt.

Heute ist wieder einer dieser neuartigen Feiertage.
DER INTERNATIONALE TAG DES KUSSES.

Na dann man ran an die Schnuten!
>

Vermutlich haben am Endes des heutigen Kuss-Tages alle Eskimos wunde Nasen.

Sonntag, 1. Juli 2007

Klatsch und Klexx

Kerl inne Kiste!
Habe gestern in meinem Büro frische Latexfarbe verstrichen.
Das Verrückte dabei ist eine immer wieder -so auch gestern- erlebte Gesetzmäßigkeit: trotz peinlichsten Abdeckens des Bodens
schafft es GARANTIERT ein vorwitziger Klecks,
die anderthalb cm klaffende, von mir übersehene Lücke
zwischen Abdeckplane und Teppichboden zu finden,
um sich genau dort mit einem satten KLATSCH! niederzulassen.
klexx
Da muss eine höhere Macht mit im Spiel sein.
Vermutlich der Fleckenteufel.

Bissi Tage!
Lo

nicht mehr unbefleckt...

Montag, 27. November 2006

Einmal Prinz zu sein.....

Es war einmal ein stattlicher Prinz,
der die wunderschöne Prinzessin fragte:
"Willst Du mich heiraten?"

Und sie antwortete: "... NEIN !!!"

Und der Prinz lebte viele Jahre lang glücklich und ging angeln und jagen, hing jeden Tag mit seinen Freunden herum, trank viel Bier und betrank sich so oft er wollte, spielte Golf, ließ seine Jacke auf der Stuhllehne im Esszimmer hängen und hatte Sex mit Dirnen, Nachbarinnen und Freundinnen, furzte nach Herzenslust, sang, rülpste und kratzte sich ausgiebig..... (ichsachnichwo)


Ich mag Märchen, wenn sie gut ausgehen.

Donnerstag, 23. November 2006

Bitte nicht mitsingen.

regen
Komisch.
Als ich gerade durch die Stadt ging,
begegneten mir überwiegend grimmig dreinblickende Menschen,
den Kragen hoch, bereit, sofort das Klagelied über das Wetter anzustimmen.

Zugegeben: für Juli wäre es mir jetzt etwas zu frisch...

Nö. Ich singe nicht mit.
Dieses ewige Klagelied.
Es ist November, wie eben ein November sein muss, oder?

Montag, 20. November 2006

Sackgesicht - Alarm !!!

Jau.
Heute mittag. 13:11 Uhr.
Ich denk an nix Schlimmet, fahre entspannt heim, Radio an,
freu mich auf wat Leckeret, biege in meine Straße ein....
Und plötzlich erfasst mich dat Grauen!
Ich erblicke dat erste kletternde Sack-Gesicht des Jahres! Baumelnd im Regen.

Et is mal wieder soweit!
Diese rote Sackgesichter-Seuche, die ich im Laufe des Jahres
komplett verdrängt habe, hat nun bald wieder ihre Hoch-Zeit.
Ein klarer Fall für die Geschmacks-Polizei!
Ich bin für Abschießen. Gnadenlos.

Sonntag, 3. September 2006

Strafe für Gammelfleischganoven


Ich wüßte schon die gerechte Strafe für jeden Gammelfleischpanscher:

PfeilEr wird im Knast ausschließlich mit seinem eigenen Gammelfleisch gefüttert.
Pfeil Er sitzt solange ein, bis alles von ihm restlos aufgefuttert ist. Jede Tonne.

Diese Bestrafung steht nicht nur in einem wünschenswerten Zusammenhang mit der Tat, sondern hat auch einen Wiedergutmachungseffekt durch die Vernichtung des verdorbenen Fleisches.
Und sie ist obendrein auch noch sportlich fair:
je schneller der Gefangene sein olles Gammelfleisch schluckt,
um so eher ist er wieder in Freiheit.
Hat doch was, oder?

Dienstag, 4. Juli 2006

Bitte seid gut zu den Italienern.

Freunde,
bitte seid gut zu den Italienern.
Sie haben uns so viel Gutes beschert:
Italien war immer schon das Ziel der Deutschen,
die ersten Urlaube nach dem Krieg gingen in das Land,
in dem die Zitronen blühen.

Und was wären wir doch arm ohne die italienische Küche, die Mode, ihre Musik
und ihr sympathisches Lebensgefühl?

Bitte seid heute abend gut zu den Italienern:
ladet sie zu Euch ein, nehmt sie in den Arm.
Weint mit ihnen und tröstet sie heute abend über ihre Niederlage hinweg.

Grazie.

Montag, 29. Mai 2006

Struller-WM

Da wird den Knaben von kleinauf beigebracht,
dass das Spielen mit dem Schniedel absolut pfui ist,
wie eigentlich alles,
was mit "untenrum" zu tun hat,
und nun so etwas:


pipi

Wo bleiben nur die guten Sitten?

lo
schmunzelnd empört.

Mittwoch, 22. Februar 2006

Auf der Flucht.

Fluchtkoffer
Draussen ist es kalt.
Der eisige Ostwind treibt hauchfeine Scheeflocken vor sich her.
Nur noch wenige Stunden in diesem Haus, das mir seit Jahren zur liebgewonnen Heimat geworden ist. Nur noch die diese eine, vermutlich unruhige Nacht in dem vertrauten Bett. In den Kissen, die meine Träume kennen.
Nur etwas Gepäck mit warmer Kleidung, Waschzeug und den Dingen, die man braucht, wenn man in die Fremde muss.
Ich blicke mich in der Wohnung, in meiner Wohnung um.
Jedes Möbelstück, jedes Bild: alles hat seine Geschichte. Ich präge mir alles ein.
Will mich an alles erinnern können, wenn ich in der Fremde bin.
Morgen werde ich das alles nicht mehr sehen.
Eine leise Wehmut ergreift mich. Ich habe einen Kloß im Hals und mir wird bewusst, wie lange ich schon nicht mehr geweint habe. Es gelingt mir auch jetzt nicht.
Ich schaue auf das Gepäck. Das wird alles sein, was ich mitnehmen werde.
Es geht nicht anders.
Die ersten Vorboten des Grauens haben schon die Stadt erreicht und sind hörbar.
Überall diese furchtbaren Geräusche. Und sie kommen näher.
Ich werde versuchen, fort zu sein, bevor alles zu spät ist.
Richtung Norden will ich mich durchschlagen.
An die Küste, auf ein Schiff, übers Meer auf eine friesische Insel.
Hier soll man noch sicher sein, sagt man. Aber, wer weiss das schon so genau?
Und ich bin mir gewiss: es wird nicht für immer sein.
Es werden wieder bessere, ruhigere Zeiten kommen.
Ich werde wieder zurückkehren. In mein Haus.
Es wird alles wieder sein, wie früher.
Vielleicht lässt das Grauen auch Spuren zurück. Mag sein.
Zersplittertes Glas, Reste von Konfetti und Luftschlangen, zertretene Kamelle am Strassenrand, leere Flaschen in den Vorgärten. Das alles will ich ertragen.
Denn ich weiss: es wird alles wieder gut.
Spätestens am Aschermittwoch.

Ab morgen bin ich auf der Flucht.


lo

Freitag, 17. Februar 2006

Haste ´nen toten Vogel inne Tasche?

"Kerl inne Kiste! Hömma, wat müffelt dat hier so? Sach ährlich: warss Du dat?"
"Wat?"
"Ja, hasse ein faahn lassen?"
"Nöööööö, happich nich."
"Komm, hör doch auf. Du stinkst ja, als oppe en toten Vogel inne Tasche hättest !"

eiklein Liebe Duftexperten,
so - oder so ähnlich klang es bis in jüngster Zeit im Ruhrgebiet, wenn man den Nachbarn, Freund oder Bettgenossen verdächtigte, gefurzt zu haben, dass bei ihm eine Flatulenz aufgetreten sei.
Man öffnete das Fenster oder machte bis zur Verflüchtigung der Duftmarke einen Bogen um den Stinker, und damit hatte es sich.
Wie unschuldig und harmlos waren doch bis dato derlei Vorgänge.

gummihuhn Wer jedoch heute in den Verdacht gerät, "einen toten Vogel in der Tasche zu haben", muss damit rechnen, ratz-fatz mit "Lalülalü" überfallkomandoartig zwangsweise in eine für Vogelgrippefälle geeignete Einrichtung verschleppt und dort von der Allgemeinheit abgesondert untergebracht zu werden, weil er eine Ansteckungsquelle für die Allgemeinheit darstellen könnte..
Durch das Bundesseuchengesetz wird das grundgesetzlich verbriefte Recht auf Freiheit seiner Person aufgehoben.

--> Was lernen wir daraus?
Wir erkennen, dass die Zeiten sich geändert haben, dass der sprachliche Umgang mit Personen, denen ein Darmwind entfleucht ist, neu überdacht werden muss.
Der einst scherzhafte gemeinte Ausruf: "Puhhh, hast Du ´nen toten Vogel in der Tasche?" kann für den so Angesprochenen zur oben beschriebenen Katastrophe führen.

--> Was ist zu raten?
Vielleicht spricht man den verdächtigen Darmwindlasser harmlos an: "Oh, es riecht plötzlich so nach Äpfeln und Nüssen. Warst Du das?" oder: "Hast Du hier einen Schirm stehen lassen?".
Der Phantasie bei der Ansprache sei da nur eine (!) Grenze gesetzt: der Begriff "toter Vogel" ist unbedingt zu vermeiden!

Ist der entwichene Flatus obendrein mit ordentlichem Geräusch verbunden, kann man auch, je nach geblasener Lautstärke ein anerkennendes: "Hömma, da bisse aber auf ein richtig dicken Frosch getreten!" anhängen.

Oder gibt es schon erste Fälle von Froschgrippe?


Bissi Tage!
Lo

nach Diktat verduftet.

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