Dit & Dat

Donnerstag, 30. November 2017

Fakenews?

Beide Headlines am selben Morgen:

Na, wat denn nun?

Tja, und wenn man Nachrichten nur einmal ganz schnell überfliegt, kann es passieren, dass man glaubt, die Presse habe wohl tief ins Glas geschaut.
Hat sie aber nicht.
Gut, dass ich noch einmal genauer hingeguckt habe, denn bei der Zeitungsmeldung war weiter unten zu lesen, dass sich die Anzahl der jugendlichen Komatrinker in Oberhausen gegen den allgemeinen Trend in NRW als rückläufig erweist.

Da hätte ich mir doch verdelli beinahe meine eigenen FakeNews geschaffen.
Und dat am frühen Morgen.
Nüchtern.
Ischwör.

Freitag, 24. November 2017

Twoday hat recht.

So, gezz mal Hand aufs Herz:
wem ist es nicht schon passiert,
dass man sich über jemanden oder über etwas lustig gemacht hat,
weil man glaubte, etwas besser zu wissen oder zu können?
Und hat nicht jeder von uns schon einmal erkennen müssen,
das man sich damit dann doch im Unrecht befand
und eigentlich selbst der Dumme war?

So wie jetzt:
alle haben gelacht, oder sich an den Kopf gefasst,
weil Twoday seit Jahren behauptete, es sei bald Weihnachten?

Auch ich gebe zu, mich daran beteiligt zu haben,
das infrage zu stellen.
_________________________________________________

_________________________________________________


Und jetzt?
Jetzt müssen alle einsehen, sich doof verhalten zu haben,
denn ab heute müssen wir alle zugeben:
ja - es stimmt:

Bald ist wirklich Weihnachten.
der olle baumständer

Ich möchte mich aufrichtig mich für meine Torheit entschuldigen,
dieses immer wieder angezweifelt zu haben.

Wie sagt das Sprichwort?
Irre sind menschlich.
Oder so...

Lo

Montag, 25. September 2017

(Gau) Land in Sicht?

Weit weg im Gesternland lebt ein armer, seltsamer Mann, der ein paar zwielichtige Gesellen um sich schart, mit denen er gemeinsam davon träumt, dass die Welt nicht bunt, sondern lieber braun sei und genau so kleinkariert, wie seine Lieblingsjacke. Er träumt auch, ein König zu sein und ein Land und ein Volk zu besitzen, das ihm aber wohl, wenn es je existierte, irgendwie und irgendwann einmal abhanden gekommen sein muss, vermuten die Menschen, weil er so spricht:

"Wir werden uns unser Land und unser Volk zurückholen"

Und die Menschen fragen sich verwundert: "Von welchem Land und von welchem Volk spricht der arme Mann?" Kann man ein Land irgendwo zurückholen? Ist es untergegangen? Wo liegt dieses Land? Spricht er von Atlantis? Was ist mit diesen Menschen, diesem Volk? Ist der arme Mann aus dem Gesternland vielleicht doch der Messias, der sein auserwähltes Wahlvolk ins Gauland führt und der Zimmermann aus Nazareth war gar nicht echt?

Sachdienliche Hinweise bitte an Ihre nächste Nervenheilanstalt oder das zuständige Tollhaus in Berlin.




Sonntag, 24. September 2017

Farbenlehre.

Passend zum Tage.

Braun.jpg (Small)
Gestern gefunden am Rande des historischen Stadtkerns von Langenberg/Velbert im Rheinland.

Bitte unbedingt vormerken!

Heute in drei Monaten ist Heilig Abend:



Also: rechtzeitig Weihnachtslieder und Gedichte üben
und das alte Geschenkpapier glattbügeln!

Damit keiner sagt, man habe ihn nicht vorgewarnt.

Samstag, 12. August 2017

Entwarnung!

Dienstag, 13. Juni 2017

Teppich, Tee und ein neues Buch






Wen es längst nicht mehr wundert, dass man in einem Kaffeegeschäft Fahrräder, Gartenmöbel, Haarbürsten und Bikinis kaufen kann, den wird es auch nicht erstaunen, dass in einem Teppichhaus oder in einem Teestübchen Bücher angeboten werden.

Anregend frisch - wie frischgemahlener Kaffee - präsentiert Bloggerfreund

Jules van der Ley (Teppichhaus Trithemius & Teestübchen Trithemius)

sein neues Werk

"Buchkultur im Abendrot",

für das ich hier gerne die Werbetrommel rühre.

Neugierig?

Jules van der Ley: "Buchkultur im Abendrot"




Bissi Tage - auffem Teppich, bei Tee und Buch
;-)

Montag, 29. Mai 2017

TWODAY = YESTERDAY? TWOMORROW?

Schade.
Es dümpelt hier nur noch träge vor sich hin.


Immer weniger neue Beiträge, und die einst so lebendige und liebgewonnene Bloggergemeinschaft wird auch immer kleiner.
Besucherzahlen rutschen in den Keller, wie hier bei mir im aktuellen Monat Mai 2017:



Tolle Blogs von einst verwaisen,
längst haben sich viele eine neue Bloggerheimat gesucht.
Ich auch: www.kohlenspott.de

Natürlich bleibe ich noch, aber ehrlich gesagt, nur noch mit halbem Herzen.

Wirklich schade.

Sonntag, 16. April 2017

Sol-Eier. Gibt´s die noch?



Vorgestern war es wieder soweit:
Eier wurden gekocht und in bunte Farben getaucht...
Als ich diese Eier in den Farbgläsern so vor mir sah, hatte ich plötzlich ein Bild aus längst vergangener Zeit vor mir:

Die 60er Jahre.
Ich sah den alten, verrauchten Gasthof namens „Erler Hof“ in unserem Nachbarhaus auf der Cranger Strasse in Gelsenkirchen-Erle , den man durch eine hölzerne Schwingtüre betrat, hinter der sich zusätzlich noch ein richtig schwerer, grüner filziger Vorhang befand, der als Wind-, oder Rauchfänger diente, und der an die Seite geschoben werden musste, bevor der von dichtem Qualm vernebelte Blick dann frei war auf die große Theke, die von Männern, überwiegend Bergleute der nahen Zeche Graf Bismarck, mit Zigaretten in den Mündern und Biergläsern in der Hand umstanden war, meist noch ein Pinneken mit Doppelkorn auf dem Tresen vor sich, und in lauten Geprächen vertieft.




Der äußere linke Teil der Theke besaß ein gläsernes, beleuchtetes Kühlfach, in dem Frikadellen und Mettbrötchen oder auch Gewürzgurken präsentiert wurden.

Doch oben auf der Theke, dort stand ein riesengroßes Glas, gefüllt mit gekochten Eiern – noch in der Schale – in einer Salzlake schwebend: SOLEIER.
Durch den hohen Salzgehalt der Lake schwammen die Eier im Glas. Sie brauchten auch keine Kühlung.

Bier und Schnaps machten hungrig auf Herzhaftes.
Also bestellte der Gast sich ein Solei, pellte und halbierte es, nahm den gelben Dotter heraus, gab in diese freigewordene Kuhle Öl, Essig, Pfeffer und etwas Salz, legte den Dotter wieder ins Ei zurück, gab darauf noch ein wenig Senf und verzehrte diesen Leckerbissen mit Genuss.

goldei2

Und nun frage ich mich, ob heute überhaupt noch irgendwo Soleier in Gaststätten angeboten werden.
Gesehen habe ich sie schon lange nicht mehr.

Aber: Appetit auf so ein leckeres Solei – den habe ich jetzt beim Erinnern bekommen.

Schöne Eiertage!
BITTE BESUCHEN SIE AUCH MEINE FILIALE NEBENAN.

Dienstag, 14. März 2017

Bücher freilassen! Jetzt.

Verdelli!
Isset nich komisch mittem Frühling?


Du guckst morgens aussem Fenster und biss erstmal beruhicht, weil: Draußen is noch da. Schomma gut. Aber et is irgendwie heller und die Vögel sind umme Wette am krakeelen. Dat ist zwar noch wat ungewohnt, aber Du merkst, dattet Dir irgendwie gefällt, und datte Dich als eingefleischten Morgenmuffel noch nichma gegen gute Laune wehren kannz.

Jau. Dat is Frühling.

Dann aber kommt et noch dicker: Du hass irgendwie ein Kribbeln.Wo genau, weisse nicht, aber Du hasset. Du willz am liebsten gezz wat machen. Watt – dat weisse aunich, aber Du weiss, datte dat willz.

Dann bisse Dich am umgucken inne Wohnung. Und hass den Drang, allet mal wieder ´n bissken mehr auf Vordermann zu bringen. Jau! Du versprürs auf eima sonne Sehnsucht nach Luft und Licht inne Bude! Dann machsse dat Radio an und hörst Silbermond:

„Du nimmst all den Ballast
und schmeisst ihn weg
Denn es reist sich besser
mit leichtem Gepäck
mit leichtem Gepäck…“

Jau! Gezz weisse, watte machss: Du entrümpelst erst mal Deinen Bücherschrank. Dat wollteste schon die ganze Zeit, biss aber irgendwie nich dazu gekommen. Dafür aber gezz. Gezz hasse nämlich Tatendrang. Bei Frauen heisst dat „Nestbautrieb“.

Bei Dir heißt dat: Platz schaffen – Bücher freilassen.

Also, leere Kiste schnappen und ran an die Schwarten!
Wat aber gar nich so einfach ist: so manchet Buch hasse fast schon ein Leem lang, an manchet kleben Erinnerungen, dat sind Schätze, die gibsse nich ab. Die meisten aber, die hasse,wenn überhaupt, einmal gelesen und dann im Bücherregal oder in Kisten eingesperrt.

Und gezz mal ehrlich: hat so´n Buch dat verdient, datt es leemslänglich damit rechnen muss, nich mehr gelesen zu werden, wat ja seine Bestimmung is?

Und hat die Omma nich mal gesacht, datt so´n Sarg keine Regale hat?

Ich happet gezz gemacht: Bücher befreien.
Und et ging leichter, als ich dachte. Die Freigelassenen happich in Oberhausen zum Öffentlichen Bücherschrank * gebracht.

Dat Schöne dabei: ich bin meinem Frühlings-Tatendrang gefolgt, wat sich schomma gut anfühlt, zu Hause happich Platz geschaffen, wat schön befreit – und die Bücher finden jemanden, der sie liest. Dat haben Bücher bestimmt lieber, als im Regal dahinzugilben.

Pssst!
Ich konntet nich lassen, heute mal zu spinxen, ob meine Bücher noch da sind.
Die meisten sind schon weg.
Is doch schön, oder?

Bissi Tage!
Lo
*) Öffentliche Bücherschränke der Mercator-Stifung stehen in Bochum, Castrop-Rauxel, Dortmund,Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Hattingen, Oberhausen, Recklinghausen und Witten.
Und natürlich auch in ganz Deutschland verteilt:
Liste der Öffentlichen Buchschränke in Deutschland

Auch eine tolle Idee:
BOOKCROSSING: Bücher einfach irgendwo "liegenlassen".

SPIEGELei

ZUGETRETENEN IST DER UNFUG VERBOTEN.

Hallo!

Oops. Du bist ja noch nicht eingeloggt!

In die Pfanne gehauen von:

SPIEGELei aufs Ohr?

Gelegte Eier

Nichts gegen den Bindestrich!...
Nichts gegen den Bindestrich! Der ist auf jeden Fall...
C. Araxe - Fr, 1. Dez, 19:58
;-) ein Grund mehr für...
;-) ein Grund mehr für mich, keine Nachrichten...
gamine - Fr, 1. Dez, 17:39
Jau.
Aktion "Wir kippen uns einen hinter die Binde. Gegen...
Lo - Fr, 1. Dez, 12:27
Nicht nur das, Lo: man...
Nicht nur das, Lo: man weiß ja nicht mal mehr,...
NeonWilderness - Fr, 1. Dez, 12:21
Da muss man aber sehr...
Da muss man aber sehr nüchtern sein, um diese...
kiryl - Fr, 1. Dez, 07:34
Da haben wir jetzt die...
Da haben wir jetzt die Bescherung.
Lo - Mo, 27. Nov, 14:33
Früher, liebe Brigitte,...
Früher, liebe Brigitte, - wir Älteren werden...
Lo - Mo, 27. Nov, 14:32
Eben. Man muss halt mal...
Eben. Man muss halt mal auch einen Schritt zurück...
boomerang - Mo, 27. Nov, 11:02
Ja, lieber Lo: Wer zu...
Ja, lieber Lo: Wer zu seinen Fehlern s t e h t, der...
kiryl - Mo, 27. Nov, 07:11

DOTTERZÄHLER

So ein Dotterleben!

An der Pfanne seit 4419 Tagen
Das letzte Ei wurde verbraten am Fr, 1. Dez, 19:58

Mehl ans SPIEGELei ?

das.spiegelei -ett- web.de

Suche

 


Gegacker




Dit & Dat
Erzählt
Freitagstexter
Gedichtet
Gemalt
IKEA
Sommer
SPIEGELei-Podcast
Unterwegs
Wattet nich allet gibt!
Winter
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren