Donnerstag, 12. April 2018

Alte Kinos: das WIGGER-Theater in Gelsenkirchen

Verdelli!
Wenn die Haare grau werden, werden die Erinnerungen grün.


Das scheint zu stimmen: ich erinnere mich an so viele kleine Details aus der Zeit als kleiner "Köttel" (hier im Pott war man kein Knirps). Aufgewachsen dort, wo die Kohlenzeche Graf Bismarck die Menschen ernährte, wo Wäsche auf der Leine nicht lange weiß blieb, der Himmel im Sommer aber durchaus auch manchmal blau war. Für uns jedenfall, denn ein anderes Blau kannten wir nicht an den Sommertagen, an denen wir uns, meist mit Unterbuxe, im öligschillernden Wasser des Rhein-Herne-Kanal erfrischten. Unvergessen.

Und natürlich "Kinno!" Lange her...

Auf der Cranger Straße in Gelsenkirchen-Erle befand sich zwischen dem Friseurgeschäft Wieschen und der Gaststätte „Erler Hof“ das Wigger-Theater


In dem Haus rechts daneben bin ich aufgewachsen. Gleich neben dem "Kinno".

In dem zur Straße hin offenen Vorraum waren beide Wände bis zum eigentlichen Kinoeingang mit beleuchteten Schaukästen mit Filmplakaten und Fotos bestückt.

Links befand sich das hölzerne Kassenhäuschen mit Drehteller und einer gelöcherten, ovalen Sprechscheibe. Die begehrten Eintrittskarten lagen hier in Rollen, farbig nach Sitzplatzkategorie sortiert und wurden von der Dame hinter dem Schalter einzeln abgerissen.

Hinter dem Kassenhäuschen befanden sich zwei Schaukästen mit den Plakaten für das Kinderprogramm: Fuzzy Jones, Lassy LaRock, Dick & Doof, Pat & Patachon, Toxi, das "Negermädchen", Herkules - und Schlagerfilme mit Conny Froboess und Peter Kraus...




ACHTUNG! LOCKVERSUCH! :-)


WEITERLESEN?
Wie der Weltmeister im Jojo-Spielen durch Deutschlands Kinos reiste?
Wie ab 1957 das Jojo-Fieber ausbrach?
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Donnerstag, 29. März 2018

JUNGES LICHT, Spielfilm Ruhrgebiet

Junges Licht ist ein vom deutschen Regisseur Adolf Winkelmann inszenierter Spielfilm aus dem Jahr 2016. Es handelt sich um die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Ralf Rothmann. Er beschreibt den Zustand des Ruhrgebiets in der Nachkriegszeit aus Sicht des 12- jährigen Arbeitersohns Julian Collien.
(Quelle Wikipedia)

https://www.arte.tv/de/videos/061691-000-A/junges-licht/

Ich bin überrascht, wie präzise dieser Film die Zeit, in der ich im "Kohlenpott" aufgewachsen bin, abbildet.

Mein Tipp: unbedingt anschauen.

Mittwoch, 14. März 2018

Der Bewunderer und seine Wirkung



LINKS: böse sexistisch, frauenfeindlich, weil mit Bewunderer.

RECHTS: vorbildlich. Nicht sexistisch, nicht frauenfeindlich, da ohne Bewunderer.
Der liegt auf dem Sofa und schaut gar nicht hin, weil er schließlich weiss, was sich gehört."



Freitag, 9. März 2018

Da rockt die olle Spanplatte!

Verdelli, man soll doch nich immer allet wegwerfen.
Olle Spanplatten oder Regalbretter zum Beispiel. Oder Dielenbretter.
Bloß nich wegwerfen!

Denn gezz gibt et bei Tchibo ein einmaliget Angebot für Holzplatteneigentümer:
den Holzplattenspieler von Lenco. Modell L-90.

Ich vermute, datt dat L-90 bedeutet, datt man da nur Holzplatten drauf abspielen kann, die maximal ´ne Kantenlänge von 90 haben. Ich mein´ - dat is ja schomma wat.

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Gezz frach ich mich: wat hört man da, wenn man so ´ne alte Holzplatte auflegt?
Vielleicht dat alte Lied "Mein Freund, der Baum" von Alexandra?
Oder: "Ich brauch Tapetenwechsel, sprach die Birke" von Hildegard Knef?
Heino seine Schnulze von "Drei weisse Birken"? Oder dat mit dem Holzmichel?
Und wat ist, wenne ´ne Kiefernholzplatte auflegst? Oh Tannenbaum?

Ich glaub, dat is doch keine so gute Idee: dat wären ja allet nur olle Schnulzen. Dat modernste wäre vielleicht, wenne ´ne olle Limbaholzplatte auflegst: dann könnteste Glück haben, datte Limbo hörst, und für Limbo, da musse aber ordentlich gelenkich für sein!

Nee, dat is allet nix für mich. Ich kauf den Holzplattenspieler nich.
Hömma! Ich hab doch kein´ Span locker!





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Sonntag, 4. März 2018

JA ZU GRÜKO.


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Eindeutig JA.

Zu Grünkohl mit Pinkel.
Oder mit Mettwurst.
Mjam.



Rotkohl ist eine andere Baustelle.
Braunkohl auch.





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Sonntag, 25. Februar 2018

Ledecka holt keine Kartoffeln


HEADER Golden Patatoes



„Wer oder was ist Ledecka?“,
fragt sich der hochgeschätzte Bloggerfreund Jules in seinem Beitrag "An einem Sonntagmorgen im Februar"

Tja, wer oder was ist denn nun Ledecka?

Das ist eine berechtigte Frage.

Ich bin jemand, an dem die Sportnachrichten vorbeirauschen, ohne von mir bemerkt zu werden. Den Sportteil der Tageszeitung zahle ich zwar brav mit, reiche ihn aber allmorgendlich ungelesen an meine Frau weiter. Und wenn es die Millionenfrage bei Jauch wäre, wer in der Fussball-Bundesliga mitspielt, so müsste ich das Publikum befragen.
Mir all´ diese Tabellenstände, Pokale und Personalien merken zu müssen, würde mich schlicht überfordern, weil dieses gerade noch gültige Wissen ja schon ein paar Tage später überholt ist.
Obwohl, beim Datum ist es ja täglich so. Egal.

Was mich jedoch immer wundert, ist, wie die Namen dieser Sportler, die gerade eine Goldmedaille geholt oder irgendwo anders eine besondere sportliche Leistung vollbracht haben, ausgesprochen werden, nämlich so selbstverständlich, als ob man sie schon immer gekannt hat: „Ledecka hat Gold geholt!“

Aha? Und wer ist das, was macht er so hauptberuflich?
Ach, es ist eine Sie.

Und heisst es nicht immer: „Wir haben Gold geholt!„?
Ich lerne: nein, denn „Friedrich holt Gold für Deutschland!“
Das finde ich sehr freundlich von Friedrich (wieder eine Sie?), doch leider kenne ich keinen Friedrich, es sei, man spricht vom alten Kaiser. Obwohl: hieß der nicht Beckenbauer?

Vielleicht bin ich aber auch der einzige
, dem in solchen Sachen die nötige Bildung fehlt. Aber dem kann ja nun bald abgeholfen werden, denn soeben lese ich in der Tagesschau:

"Karliczek soll Bildungsministerin werden."

Aha? Karliczek? Kannte vermutlich jeder, nur ich nicht.

Ich würde mich freuen, wenn einmal in der Zeitung steht:
"Lo hat Kartoffeln geholt."

Zwar nicht für Deutschland. Aber für morgen.

Bissi Tage!

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Freitag, 23. Februar 2018

Bätschi!

Spiegelangelo

Eierlikör hat mehr Prozente als die SPD.
Und er hat Eier.

Montag, 19. Februar 2018

UnHei(m)lig.


Ich las gerade einen Satz
, im dem das Wort ´heilig´auftauchte, und merkte, dass sich mir sofort die Stacheln aufstellen wollten, weil ich spontan an meine Kindheit in den 50er Jahren und die alte, stets streng dreinblickende katholische Omma Urbanski erinnert bin, die Tür an Tür neben uns im Dachgeschoß (mit Gemeinschaftsklo auf halber Treppe) wohnte.

In ihren Augen waren wir eine sündige Familie.
Meine Mutter war sehr jung Witwe, und ich bin dann irgendwann später „unehelich“, wie man es, schon damals für mich als Kind unangenehm spürbar, naserümpfend nannte, geboren. Evangelisch dazu. Pfui.
Ihre moralische Entrüstung trug Omma Urbanski als eigenen Heiligenschein vor sich her. Sie war nämlich Fräulein geblieben.

Ihre kleinen zwei Zimmerchen waren vollgestopft.....
.

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GESTÄNDNIS:
ein kleiner, durchschaubarer Lockversuch, mir meine treue Leserschaft für die Zeit nach Twoday herüberzuretten. Wie heisst es am Baustellenende von Autobahnen? >>>"Wir danken für Ihr Verständnis!"<<<

;-)

Samstag, 17. Februar 2018

TIPP: Blogbeiträge retten und sich wiederfinden?

Nun steht es ja unumstößlich fest:
TWODAY SCHLIESST AM 31. MAI 2018


Ich finde es fair, dass den Usern durch die Bekanntgabe des Abschaltdatums eine durchaus ausreichende Galgenfrist eingeräumt wurde, in der man sich nach einer Umzugs-Alternative umschauen kann.

Wer nicht weiss, wie er alle seine Blogbeiträge retten oder exportieren kann, dem sei ein Besuch bei NEON WILDERNESS empfohlen. Unser Bloggerfreund Neon hat sich richtig viel Arbeit gemacht, um auf recht einfache Weise sein geschriebenes Hab und Gut zu retten.

Und wenn am 31. Mai 2018 bei Twoday das Licht ausgeht, und alle Blogger im weltweiten Netz verstreut sind: nicht: wie würde man sich wiederfinden?

Hierzu hat FRAU ARAXE aus dem Gruselkabinett eine tolle Idee:
eine Sammelstelle für Blogadressen, unter der man sich im Notfall wiederfinden kann.

Sie schreibt:
"Meine Devise ist ja, bis zum bitteren Ende auszuharren und nicht vorzeitig die Flucht zu ergreifen. Aber nach dem letzten Atemzug von twoday.net wird nichts mehr dasein.
Auch wenn sich schon einige ein Exil für den Ernstfall geschaffen haben, gibt es (soweit ich weiß) keinen Ort, wo diese versammelt sind.
Hier möchte ich nun die Möglichkeit schaffen, dass Blogger von twoday.net ihre zukünftige Blogadresse (für die man rechtzeitig sorgen sollte) hinterlassen, wenn es dann doch irgendwann twoday.net nicht mehr geben wird.
Dies soll keine Aufforderung zur Massenflucht sein, sondern eine rein präventive Maßnahme. Selbstredend können auch alle ehemaligen Blogger von twoday.net, die bereits ein neues Domizil haben, hier ihren neuen Standort angeben."



Und hier ist ihre Website, in die man sich eintragen kann:
EXILADRESSEN FÜR TODGEWEIHTE

Klasse, Frau Araxe!


:-)



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Sonntag, 7. Januar 2018

Was ist mit Twoday los?

OHHH!
Hier scheint bei Twoday etwas nicht zu stimmen.
Hoffentlich nicht das Ende....
Wäre schade, wenn man sich aus den Tasten verlieren würde.

Lo
weiterhin noch unter http://kohlenspott.de
zu finden. (Für alle Fälle) ;-)

SPIEGELei

ZUGETRETENEN IST DER UNFUG VERBOTEN.

Hallo!

Oops. Du bist ja noch nicht eingeloggt!

In die Pfanne gehauen von:

SPIEGELei aufs Ohr?

Gelegte Eier

Ist das etwa die Stadt...
Ist das etwa die Stadt in der Schweiz, in der ich einst...
Lo - Di, 17. Apr, 22:02
Köstlich!
Das weckt nostalgische Erinnerungen an unsere Stadt...
diefrogg - Di, 17. Apr, 10:55
böse, böse...
böse, böse menschen. aber da es auch gute,...
bonanzaMARGOT - Di, 17. Apr, 05:50
Das glaube ich ganz bestimmt,...
Das glaube ich ganz bestimmt, dass Sie dadurch "feinere...
iGing - Sa, 7. Apr, 22:01
Mit der Bilderflut und...
Mit der Bilderflut und den Folgen hast Du vermutlich...
Lo - Sa, 7. Apr, 14:31
Bin gar nicht sicher,...
Bin gar nicht sicher, ob das Internet als "Ventillösung"...
NeonWilderness - Fr, 6. Apr, 14:09
Doch.
Doch. Ich hatte damals als kleiner, unbedarfter blonder...
Lo - Do, 5. Apr, 14:45
Kratzbürstig bin...
Kratzbürstig bin ich nur, wenn mich jemand als...
iGing - Mi, 4. Apr, 22:51

DOTTERZÄHLER

So ein Dotterleben!

An der Pfanne seit 4549 Tagen
Das letzte Ei wurde verbraten am Di, 17. Apr, 22:02

Mehl ans SPIEGELei ?

das.spiegelei -ett- web.de

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