Verdelli!
Da will man als guter Bürger ein Zeichen setzen
und mitmachen bei der Licht-aus-Aktion.
Und?
Die Polizei winkt mich heraus und verpasst mir ein Knöllchen
wegen Fahrens ohne Licht.
Zugegeben.
Vor wenigen Tagen habe ichhiernoch übers Dezember-Betteln gelästert. Herr Twoblog antwortete darauf, ich bettelte ja auch. Um Kommentare.
Recht hat er.
Also: geben Sie Ihrem Herzen einen Stoß
und schenken Sie mir einen oder mehrere Kommentare.
Heute an der Tankstelle:
"Guten Tag, bitte drei Hamster und zwei Wellensittiche zum Mitnehmen
und einmal volltanken, Superbenzin bitte.."
Tja, nicht nur Schnaps & Schnittblumen,
nun gibts vermutlich auch Haustiere an der Tankstelle.
So berichtet heute Spiegel.de: "Hamsterkäufe an der Tankstelle!" Vermutlich werden nun auch alle Kreuzworträtsel ungültig.
Papageienart heißt nicht mehr Ara, sondern ARAL.
"Na? Noch ein Nilpferd aus dem Wochenangebot mitnehmen?!
"Nein, Tanke!"
Schon gemerkt?
Ist wieder Bettelzeit.
Komisch: immer im Dezember bricht die Armut in der Welt aus.
Reichen die Spenden immer nur bis Ende November?
Mir geht es gut und ich gebe gern. Das ganze Jahr über.
Nur im Dezember geht mir diese teure Zumüllerei mit bunten fußgemalten Karten
und von blinden Eingeborenen unter Wasser geklöppelten Engelsbildchen auf den Weihnachtskeks.
Man muss auch mal auf ein Opfer verzichten können.
Kerl inne Kiste: wat haben wir gelacht!
Über Dunkeldeutschland.
Da isset so dunkel wie im Bärenarsch, haben wir immer gesacht.
Und über nackte Neger im Tunnel.
Und Politiker, die sowat von schwatt sind,
datt se im dunklen Kohlenkeller sogar noch Schatten werfen.
Und gezz?
Is Zappenduster in Deutschland!
Dunkeldeutschland ist nun überall.
Au weia!
Bei SPIEGEL.dekann man gerade lesen,
dass Millionen Privathaushalte völlig überschuldet sind.
Und man kann sehen,
in welcher Gegend eigenes Geld komplett aus der Mode gekommen ist.
Jetzt ist mir auch klar, warum so viele Leute mit dem Auto fahren:
weil sie in der Straßenbahn bar bezahlen müssten...
Trüber November? Nö.
Ich mag den Monat.
Wenn es draußen auch trübe oder naß zugeht:
einfach mummelig anziehen und raus,
und sich so richtig durchpusten lassen.
Da spürt man, daß man lebt
und es schafft eine richtig tolle Vorfreude
aufs Nachhause-kommen, ins Warme,
auf leckeren heißen Kaffee mit winterlichem Gebäck.
So, wie heute: bei Kaiserswerth am Rhein entlang,
wo ich dieses Foto geschossen habe.
Jetzt, wieder zu Hause, mit Kaffee und Christstollen im Bauch
fühle ich mich rundherum wohl, satt und zufrieden.
Also, runter vom Sofa und nachmachen!
Bissi Tage!
Lo
Kerl inne Kiste,
wat is dat ein toften Mond heute hier im Ruhrgebiet.
Ein Grund, sich die Kamera zu schnappen und dat schöne Bild einzufangen.
Soll mal einer sagen, bei uns im Pott wär allet nur grau.
Von wegen.
So´n toften Mond gab et schon bei uns,
als hier noch alle Zechenschlote qualmten.
Dieser Schlager von 1962 ist der Beweis.
"Der Mond von Wanne - Eickel" Friedel Hensch & Die Cyprys
Nichts ist so schön wie der Mond von Wanne- Eickel,
die ganze Luft ist erfüllt von ewigem Mai
und jede Nacht, am Kanal von Wanne-Eickel ist voller Duft
wie die Nächte von Hawaii
Ich kenn die ganze Welt, von Rio bis Türkei,
ich war zum Gast im Zelt beim Ölscheich von Kuwait
ich kenn die Cote d´Azur, die Rosen von Athen,
und jeder staunt ganz ungemein,
doch ich sag nein, nein, nein,
ich sage Nein
Refrain:
Nichts ist so schön wie der Mond von Wanne- Eickel...
Frau Adelgunde Schmitt, die schwärmte jedes Jahr,
wenn sie aus Spanien kam, wie schön der Mondschein war
denn sie hat nachts am Strand, bei Vollmond noch entdeckt,
dass jeder Kuß nach Tarragona schmeckt
und jeder staunt ganz ungemein,
doch ich sag nein, nein, nein,
ich sage Nein
Refrain:
Nichts ist so schön wie der Mond von Wanne- Eickel...