Josef Beuys und ich
Manchmal überkommt mich die Lust aufs Malen.
Wobei ich zugeben muß, dass im Sinne von "Malen" völlig ungebildet bin und nur eine vage Ahnung von dieser wunderbaren Kunst habe.
Nur Lust bekomme ich schon mal darauf, eine helle Fläche farbig zu gestalten.
Mal gegenständlich, mal völlig aus dem Bauch heraus bunt, was man dann wohl als "abstrakt" bezeichnet.
Gern probiere ich auch hin und wieder etwas aus.
Farben zum Beispiel.
Vor einiger Zeit kaufte ich mir ein Kästchen mit feinen Gouache-Farben,
dazu eine preiswerte Leinwand. Mag sein, dass Beides nicht zusammenpasst.
Um den Verlauf dieser Farbe auszuprobieren, verstrich ich etwas Rot, dazu einen Hauch von Schwarz. Nur zum Probieren.
Und dann war die Leinwand voll.
Das Ergebnis war nix zum Aufhängen.
Meine Lieblingsfrau jedoch fand, dass es schade sei, dieses rote (einigen wir uns auf "Bild") Bild wegzutun. Ihr gefiel´s. Was mich freute.
Und nun hängt es schon eine Weile da. Und wird sogar lobend von Besuchern bestaunt, obwohl - oder weil - man nicht weiss, das es doch nur ein simpler Farbversuch von mir ist.
Wenn´s bestaunt wird, ist es doch Kunst, oder?

Dann fühle ich mich an Josef Beus und meinen letzten Besuch im Schloss Moyland am Niederrhein erinnert, in dem sich viele Exponate dieses Künstlers befinden, die mich beim Betrachten sprachlos gemacht haben: ausgedrückte Zigarettenkippen auf einem Papp-Aschenbescher, ein paar Buchstaben daraufgekritzelt - eigentlich Müll: nö - das ist Beuys. Kunst. Ein Stuhl mit Fett auf der Sitzfläche. Kunst. Fett und Filz auf Rodelschlitten. Kunst.
Tja, irgendwie sind Beuys und ich schon Klasse.
Künstler eben.
Bissi Tage!
Wobei ich zugeben muß, dass im Sinne von "Malen" völlig ungebildet bin und nur eine vage Ahnung von dieser wunderbaren Kunst habe.
Nur Lust bekomme ich schon mal darauf, eine helle Fläche farbig zu gestalten.
Mal gegenständlich, mal völlig aus dem Bauch heraus bunt, was man dann wohl als "abstrakt" bezeichnet.
Gern probiere ich auch hin und wieder etwas aus.
Farben zum Beispiel.
Vor einiger Zeit kaufte ich mir ein Kästchen mit feinen Gouache-Farben,
dazu eine preiswerte Leinwand. Mag sein, dass Beides nicht zusammenpasst.
Um den Verlauf dieser Farbe auszuprobieren, verstrich ich etwas Rot, dazu einen Hauch von Schwarz. Nur zum Probieren.
Und dann war die Leinwand voll.
Das Ergebnis war nix zum Aufhängen.
Meine Lieblingsfrau jedoch fand, dass es schade sei, dieses rote (einigen wir uns auf "Bild") Bild wegzutun. Ihr gefiel´s. Was mich freute.
Und nun hängt es schon eine Weile da. Und wird sogar lobend von Besuchern bestaunt, obwohl - oder weil - man nicht weiss, das es doch nur ein simpler Farbversuch von mir ist.
Wenn´s bestaunt wird, ist es doch Kunst, oder?

Dann fühle ich mich an Josef Beus und meinen letzten Besuch im Schloss Moyland am Niederrhein erinnert, in dem sich viele Exponate dieses Künstlers befinden, die mich beim Betrachten sprachlos gemacht haben: ausgedrückte Zigarettenkippen auf einem Papp-Aschenbescher, ein paar Buchstaben daraufgekritzelt - eigentlich Müll: nö - das ist Beuys. Kunst. Ein Stuhl mit Fett auf der Sitzfläche. Kunst. Fett und Filz auf Rodelschlitten. Kunst.
Tja, irgendwie sind Beuys und ich schon Klasse.
Künstler eben.
Bissi Tage!
Lo - Mi, 21. Nov, 22:45
Sapperlott!
Ich bin Kopfstandmaler.
Kopfstandmaler
Welchen Pinsel benutzten sie denn?