Alien
Es ist eine neuere Version von  AlienInsideTwoday  verfügbar!  Aktualisieren  Jetzt nicht!
© 2018-2023 NeonWilderness

Montag, 16. Juni 2014

Tipp: Heute im Fernsehen!

Kinder, dat Leben is nich einfach.
Früher, so inne 60er Jahre, da ham wir immer die beneidet, die ein Fernsehgerät zu Hause hatten. So´n Fernseher zu besitzen, dat musste doch dat wahre Glück sein, hatten wir gedacht.
Und gezz?
Mittem Wohlstand is dat Leben auch nich leichter geworden.
Gezz ham wir allet.
Allet - und davon sogar vielet doppelt und dreifach.

So wie heute abend zum Beispiel:
Wat soll ich heute im Fernsehen gucken?
Um 18.00 Uhr gäb et im ZDF "Soko",
im RTL "Explosiv",
bei VOX "Mieten, kaufen,wohnen",
Bei arte "Wildes Leben am Vulkan",
oder im Ersten Fussball-WM: Deutschland gegen Portugal.



Ich weiss et nich.
Dat Angebot überfordert einen ja richtich.
Vielleicht lasse ich die Kiste einfach mal aus und les mal ein Buch.

"Schaun wer mal..." (sagte der Blinde)

Mittwoch, 11. Juni 2014

Gesund. Dafür dumm.

Ich bin in der glücklichen Lage, mein Leben lang gesund geblieben zu sein. Das ist ein wahres Glück. Daher kommt es auch selten vor, dass ich eine Apotheke aufsuchen muss.
Heute war so einer dieser seltenen Tage.
Bei zwei Apotheken stand ich am Nachmittag vor verschlossener Türe.
In der dritten Apotheke endlich brannte Licht.
Die Türe jedoch war ebenfalls verschlossen.
Die Dame hinter der Apothekentheke winkte ab: es sei Mittwoch - da seien doch sämtliche Apotheken dicht - wie die Arztpraxen.
Einleuchtend.
War nicht schlimm.
Mir wurde bewusst, dass ich diese Wissenslücke meiner Gesundheit zu verdanken habe. Lieber gesund und dafür etwas dumm...
Dafür weiss ich aber, dass Friseure montags geschlossen haben...

Mittwoch, 21. Mai 2014

Stimmt.


"Im Leben
ist alles nur
eine Frage der Perspektive.
Der Untergang der Titanic
war für den Hummer in der Schiffsküche
ein Wunder."



null
irgendwo im Netz gefunden......



Freitag, 16. Mai 2014

Stopfen Bananen wirklich? Ein Versuch.

Es gibt ja Gerüchte, unanfechtbare "wahre" Nachrichten und Geschichten "vom Hörensagen". die sich nicht aus der Welt bringen lassen.
Gerüchte sind das älteste Massenmedium der Welt.

Beispielsweise das mit der Ente (Döschewooh) von Citroën:
Ich hatte in den 70ern so eine: quietschgelb mit Rolldach, Revolverschaltung und einer Kurbel, mit der man den Motor wie bei bei Oldtimern im Notfall andrehen konnte.
So eine Ente schaukelt bei jeder Lenk- oder Windbewegung ganz bedenklich.
Ganz erfahrene Entenfahrer könnten selbst bei höchstem Wellengang auf hoher See niemals seekrank werden.
Und so hielt (und hält?) sich das Gerücht, dass man von Citroën eine nagelneue Ente bekommen würde, wenn es gelänge, das Fahrzeug während der Fahrt umzukippen.
Ob es stimmte? Vermutlich nicht.
Aber alle Entenfahrer kennen sicher dieses Gerücht.

Es gibt viele andere Beispiele: das von der "Vogelspinne in der Yucapalme" (Buchtitel), oder das von Puppen, denen nachts Fingernägel wachsen....

Ein Gerücht, von dem wohl jeder schon einmal gehört hat, ist jenes:
"Bananen stopfen."

Stopfen Bananen wirklich?

Diese Frage liess mich nicht ruhen. Und so beschloss ich, mithilfe eines Experiments der Sache auf den Grund zu gehen, um ein für alle Mal Gewissheit darüber zu erlangen, ob Bananen wirklich stopfen.

Die Versuchsanordnung ist simpel:

eine Kiste mit alten Socken, die Löcher haben.
Darauf eine Banane.
Und abwarten.



Nach einer Nach
t wagte ich, nachzusehen.
Das Ergebnis war enttäuschend: die Banane hat nicht einen Socken gestopft.

Ich wiederholte den Versuch dergestalt, dass ich der Banane mehr Zeit zum Stopfen einräumte. Nach etwa vier Tagen sahen die Socken genau so aus, wie zu Beginn.
Lediglich die Banane hat ihr Aussehen verändert.



Nun, ich räume ein: zwei Versuche allein können nicht aussagekräftig genug sein, um hier schon voreilig zu schliessen, dass Bananen gar nicht stopfen können.
Vielleicht lag es ja an der Bananensorte. Vielleicht gibt es da Unterschiede.

Oder hätte ich Stopfnadel und Garn dazulegen sollen?
Sachdienliche Hinweise.....

Bissi Tage!

Dienstag, 13. Mai 2014

Der Freitagstexter-Pokal geht an....


Liebe Nation, Hand aufs Herz:
wer erinnert sich denn wirklich noch an den/die letzen Gewinner/in des Eurovision Song Contest? Damals, am 10. Mai 2014? Das Ergebnis dürfte heute ohnehin jedem Wurst sein, oder?
Vergessen. Die Sache hat schon jetzt einen Bart.

Unverändert hochaktuell ist und bleibt dagegen der weltweit vielbeachtete Freitagstexterwettbewerb, an dem sich immer wieder die kreativsten Köpfe des Planeten mit aufrichtiger Begeisterung und Herz beteiligen.

So auch dieses Mal.



Zu diesem Bild wurden, wie man es anders nicht kennt, Millionen Texte, Unter-, und Überschriften, Gedichte, Slogans, Kochrezepte und Bittbriefe eingereicht.
Und abermals hatte es die Jury verdammt schwer, den einen, den originellsten Gewinnertext zu ermitteln.

Ich verrate hier einmal etwas Internes:

Es gab hinter den Kulissen eine Wette zwischen zwei Lagern:
die einen wetteten darauf, dass dieses Mauerbild massenhafte Einsendungen zum Thema "Die Partei" (Motto: "Mauerbau ist Flutschutz!") führt, während das andere Lager darauf wettete, dass das Thema "Uli Hoeneß möchte mit aller Gewalt ins Stadion" mit Sicherheit hier zahlreichen Eingang finden würde.

NIchts davon geschah....

Trotzdem: herzlichen Dank an alle,die mitgemacht haben!
Danke! Danke! Danke!


Machen wir es kurz, aber herzlich:


Der Freitagstexterpokal geht an
Das Bee
für diesen phantastischen Beitrag:

"Lassen Sie sich nicht von der Bundesregierung irritieren.
Seitdem die Mauer weg ist, geht es dem Eckrentner so gut wie nie zuvor."



Herzlichen Glückwunsch, Sie Bee!
Der Pokal gehört Ihnen! Na, ja: eine Woche lang.
Wir sehen uns also am Freitag
hier

Bissi Tage!


Freitag, 9. Mai 2014

FREITAGSTEXTER GESUCHT!





Zuerst mal sach ich, wie sich dat gehört,
Herrn Gulogulo, ganz artich DANKESCHÖN für die große Ehre, Gewinner vom Grang Prie der Freitagstexter zu sein und den goldenen Freitachstexterpott in mein bescheidenet Heim stellen zu dürfen.

Happich dat richtich verstanden, datt Herr Gulogulo so einen neumodischen elektrischen Apparat hat, bei dem man auffe "Spontangrinserskala den höchsten Mundwinkelwert" ablesen kann?
Wattet nich allet gibt!

Wat mich obendrein freut, is, datt der goldene Pott immer noch so schön glänzt, und datter immer noch keine Beulen oder Dötschen oder Schrammen hat, wo der doch schon so richtich weit rumgekommen is!


So, gezz aber: Neuet Spiel - Neuet Glück!


Die Spielregeln sind einfach und für Nicht-Ruhrgebietler hier ins Hochdeutsche übersetzt:
jede/r ist eingeladen, bis zum Dienstagabend (13..Mai 2104 - 23:59 h) zu dem Bild unten eine pfiffige Unterschrift, einen Text, einen Reim etc. posten.
Gern auch mehrfach.
Danach habe ich die ehrenvolle Aufgabe, aus den hoffentlich wieder millionenfachen Einsendungen die/den neue/n Freitagstexter/in zu ermitteln und zu küren - mit Pottübergabe.
Der/die glückliche Gewinner/in erfreut sich am Glanz des güldenen Pokals und richtet dann am darauf folgenden Freitag den nächsten Freitagstexter-Wettbewerb aus.
Alles verstanden? Bestimmt.



Hier nun das aktuell zu betextende Freitagstexter-Bild:



Bildquelle: Thomas Max Müller / pixelio.de


Viel Spaß - und:
bissi Tage!

Dienstag, 29. April 2014

Bekanntmachung



Hihi ;-)

Freitag, 4. April 2014

Studentenpaarung mit Rabatt

Na? Auch schon bemerkt? Dieses latente Kribbeln?
Da ist sie wieder, die Zeit, in der die Säfte in die Lenden schießen und mit der Frühlingssonne die Paarungsbereitschaft bei Männlein und Weiblein ansteigt.

Studenten, die es vor lauter Liebeslust nicht mehr aushalten und sich gerne binden wollen, macht ein bekannter Bürofilialmarkt aktuell dieses unmoralische Angebot:



Wer da nicht zugreift....

Donnerstag, 27. März 2014

Früher war mehr Mauer.


...ohne ´n Gofferraum uffmoch´n zü missn?



Neulich gesehen in der City von Oberhausen:
ein neuer Laden mit Namen
Geschmackszentrum Ost

Fast alles, was es früher in der Ostzone gegen "Mark der DDR" zu er-schlange-stehen gab, wird hier angeboten. Ausser Stacheldraht.

Und das Sortiment findet seine Käufer.
Das muss man auch nicht kritisieren.
Der Mensch erinnert sich eben immer nur an das "Gute":
die Erinnerung malt meist mit goldenem Pinsel...

Ich werde da nichts kaufen, denn ich bin schon richtig dicke versorgt.
Ich habe nämlich ´ne Kanzlerin aus der Ostzone ;-)

Freundschaft!

Freitag, 21. März 2014

Kinderhack im Brötchen

Schon damals, als ich noch Kind war, und dat sind gefühlte 120 Jahre her, machte man sich schon über die BILD-Zeitung lustig: datt man dieset Blatt nur ja nicht schräg halten dürfe, weil ja sonst das Blut herausfließen täte.
Und datt die gar nich BILD-Zeitung, sondern in Wirklichkeit D-BIL heissen müsste.
Oder: "Wat liegt auffe Treppe und is am Lügen?"
Ja, wat wohl? Geeeenau!
Und wat haben wir uns damals beömmelt über den Spruch:
    Mutter drehte Kinder durch den Fleischwolf.
    BILD sprach als erster mit den Frikadellen.
Ich weiß, dat hat allet einen ganz langen Bart, da lacht heute kein Mensch mehr drübber.
Dat is eher traurich, datt Menschen für so´n Blatt immer noch Geld ausgeben.
Aber datt dat mitti durch´n Fleischwolf durchgedrehten Kinder dann doch mal Wirklichkeit werden täte, dat hätt ich nich gedacht.
Bis ich neulich anne Rheinprommenade in Düsseldorf dieset Angebot sah:

Wat sollze denn gezz davon halten? - happich mich gefragt. Dat is doch widerlich!
Dat verstößt doch gegen allet, wat verboten is! Darf et sowat geben?
Frikadellen von Kindern?
Früher hieß et ja noch Hackepeter, heißt dat gezz Hacke-Kevin?
Oder Hacke-Schantall?

Gut, et gab da mal ganz früher den Menschenfleisch essenden Serienmörder
Fritz Haarmann, aber der hat nich auffem Preisschild " Sonderangebot! Frisch gehackter Nachbar, wenig Fett, im Brötchen" geschrieben!

Is denn heute allet erlaubt?
Falls ja: wat is da wirklich drin in so´ner Kinderfrikadelle? Reinet Fleisch?
Oder sind da Reste von Pampers und Schaukelpferd mit druntergemischt?
Heute kannze doch keinem mehr trauen.

Kinderfrikadellen! Tsss...
Müssten sofort verboten werden.
Und die D-BIL-Zeitung gleich dazu.

Bissi Tage!