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Samstag, 2. September 2006

Eichelschießen mit Kreisdamenvögeln

Freunde,
das wird mein Wort des Jahres!
Heute entdeckt in der WAZ, meiner Tageszeitung:
Kreisdamenvogelschießen

Meine Tageszeitung macht mir ja hin und wieder die morgendliche Freude, einen Bericht über irgendeinen hiesigen Schützenverein mit Ablichtung eines frisch inthronisierten Schützenkönigspaares ins Blatt zu drucken, dessen Anblick allein schon meine Morgenmuffligkeit sofort verfliegen lässt, weil mein innerer K(r)ampf zwischen Mitleid und Entsetzen sofort von einem Lachflash siegreich entschieden wird.
Die Steigerung aber ist der Anblick der meist barocken, großblumig langabendbekleideten paus- und sonstwobackigen Hofdamen, die auf Geheiß des Hoffotografen das Vogelabschusskönigspaar dekorativ zu umgeben haben.
Das Raritätenkabinett in Reinkultur gibt sich die Ehre.
Und irgendwie bin ich auch froh darüber, dass Menschen mit besonderem Geschmack sich irgendwo finden und dort heimisch fühlen.



Heute aber wollte mir mein Lokalredakteur aber eine besondere Freude bereiten, indem er nicht nur über das Kreisdamenvogelschießen berichtet, sondern auch darüber, daß zuvor ein beliebtes Eichelschießen (AUA!) stattfand, bei dem die Frauen aber gottlob Ladehemmungen hatten.

Zum Beweis bitte ich die ausschnittsweise Ablichtung des heutigen Artikels in Augenschein nehmen zu wollen:

Ist das nicht zum Schießen?
So köstlich amüsiert sollte eigentlich jeder Tag beginnen, oder?

Lo.

Freitag, 1. September 2006

IKEA-Unglück

Ich Blödmensch.
Als ich nach Hause kam,
lugte aus zwei nachbarschaftlichen Briefkästen der neue IKEA-Katalog heraus.

Ordentlich, wie ich bin, schob ich die Kataloge ganz in die Kästen, damit sie keiner klauen kann, schloß die Haustüre auf, öffnete dann ganz erwartungsfroh meinen eigenen Briefkasten und:
Pfeil BEI MIR WAR KEINER DRIN !!!

Na?
Wer kann jetzt Gedanken lesen?
Ich sach nix!


Die Luzie hat auch keinen abgekriegt. Keinen IKEA-Katalog. http://luzie.twoday.net/stories/2612279/

Dummer (S)August

Vermutlich war der August der wärmste Wintermonat dieses Jahres.
Jetzt weiss ich auch, warum man vom dummen August spricht:
der wusste nicht, dass er gefälligst sonnig zu sein hat.


Jetzt kann er bis zum nächsten Jahr üben.....

Dienstag, 29. August 2006

Regentag

Irgendwie mag ich den Regen..
Hat was gemütliches.
Draussen schüttet es.
Drinnen prasselt das Kaminfeuer.
Das Telefon ist abgestellt.
Leise Musik.
Ein Glas Rotwein.
Kuscheldecke. Erotik liegt in der Luft.
Das Kaminfeuer zaubert flackerndes Licht an die Wände.
Ein tiefer Blick in vertraute Augen......

Irgendwie komme ich nicht in Stimmung:
die zwei Akten vor mir muss ich unbedingt heute noch abschliessen
und Herr Xmüller wartet dringend auf meinen Rückruf, die Post enthält wieder einen dieser scheiß GEZ-Briefe, Kunde Knaxmeier hält abermals seinen Termin nicht ein und die Mitarbeiter reden in meinem Beisein von Urlaub. In meinem Beisein!!!!
Während der von mir bezahlten Arbeitszeit. Unverschämt und repektlos.
Und ein Scheißwetter ist das auch. Regen ohne Ende.
Schnauze voll!
Ich packe jetzt die die beiden Akten auf den Stapel Unerledigtes, dann schließe ich mein Büro ab und geh nach Hause.
Frau und Kinder verkloppen.
So.


Hoffentlich funktioniert wenigstens die Zentralheizung.

Montag, 28. August 2006

Monday monday...

Friseure haben es gut, die haben montags frei.


Was ist von einem Tag zu halten,
wenn dieser schon mit Aufstehen beginnt?
Wenn es dazu noch ein Montag ist,
an dem es schüttet und alles grau in grau ist?
Montagsblues nennt man wohl diese Stimmung.

NIX DA!
Raus aus den Federn, wir stellen uns dem Leben!
Wär doch gelacht!
Andere wären froh, wenn sie aufstehen könnten.
Und Friseure?
Die müssen samstags arbeiten.
Wenn ich frei habe.

Das Leben ist schön.

Sonntag, 20. August 2006

Ruhetag.

Mittwoch, 16. August 2006

Ei!

Wer drei Eier durch vier teilt, muß mit einem Bruch rechnen.

Montag, 14. August 2006

Der? Die? Das eMail?

Komisch,
immer, wenn ich jemandem die Zusendung eines Strombriefes (eMail) ankündige oder einen empfangenen Strombrief (eMail) bestätige, weiss ich nie, ob es sich um ein eMail (das Mail), oder eine eMail (die eMail) handelt.
Wikipedia hat auch keine Lösung, wie man sieht:
Auszug aus Wikipedia.de: "Unklar ist schließlich das zugeordnete grammatikalische Geschlecht. Während sich in Deutschland vorwiegend die feminine Form durchgesetzt hat (die Mail), dominiert in Österreich und in der Schweiz das Neutrum (das Mail)"
DAS eMail ist mir sympathisch. Ich will es künftig nur noch so nutzen.

DER einzige bekannte Email maskuliner Zuordnung scheint dieser Herr zu sein.


eiklein

Sonntag, 13. August 2006

Ik houd van Nederland


Lieve vrienden,
af en toe moet ik naar Nederland.
In der Tat: ab und zu treibt es mich in das platte Land von Pikantje und Beste Butter van Antje. Heute war wieder so ein Tag: het weer was mooi - das Wetter war so schön und die Grenze zu den Niederlanden ist nicht all zu weit. Und das Dolle: in Roermond zijn op zondag de winkels open - (die Geschäfte haben in Roermond am Sonntag offen!).
Die herrlich fettigen Köstlichkeiten wie Patat frites oder Frikandel muss man sich verkneifen (können!). Das ist holländisches Hüftgold pur. Maar lekker!
Nu zijn wij weer terug en heel moe - nun sind wir wieder zurück und hundemüde.
Tot ziens!

eiklein

Samstag, 12. August 2006

Krass - der Grass!



Ich mag Günter Grass nicht.
Bei all seinen literarischen Verdiensten.
Menschen, die nur kritisch, griesgrämig aus dem Hemd gucken,
und Dich dabei stets spüren lassen wollen, sie seien die Moral in Person,
sind mir suspekt.
Liedermacher Wolf Biermann stecke ich in die gleiche Schublade.
Für mich beginnt der Mensch erst, wenn ich ihn, bei aller Tiefe,
auch einmal herzlich lachend erlebe, seinen Humor erkennen kann,
sympathisch zu werden.
Herr Grass hat vermutlich die hierfür notwendigen Gesichtsmuskeln nicht,
und man tut ihm vielleicht auch Unrecht.
Nun aber "gesteht" er, dass er in jungen Jahren einmal Mitglied der Waffen-SS war.
Ich kann das nicht bewerten, damals gab es mich noch nicht.
Aber: sein "Geständnis" machte mich nachdenklich und dankbar,
und ich tu es ihm jetzt gleich:

Ich gestehe, ich war einmal beim Jugendrotkreuz.
Und bin jetzt froh, dass es endlich raus ist.
eiklein


siehe auch Frau Araxe

Dienstag, 8. August 2006

Die perfekte Traumfrau...

Und es gibt sie doch. Die perfekte Traumfrau.
Eine groß angelegte Befragung von 20.000 Männern zwischen 18 und 55 Jahren
über ihre Idealvorstellung von einer perfekten Frau führte zum folgenden Ergebnis:
die Mehrheit wünschte sich
Eine taubstumme Nymphomanin
mit einem eigenen Getränkemarkt.




eiklein