Alien
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Sonntag, 15. November 2015

Verwirrte...




... oder, wie beim Kollegen NÖMIX zu finden:

»Die religiöse Manie gilt als die vorherrschende Form von Geistes­krank­heit.«


(Henry Coswell, 1839)

Sonntag, 8. November 2015

BILD-Störung!


Wenn ein Regenschirm
doch vor Regentropfen schützt
und ein Sonnenschirm vor Sonnenstrahlen,
wovor schützt mich dann eigentlich ein Fernsehschirm?
Vor welchen Fällen schützt ein Fallschirm?
Wozu hilft mir ein Lampenschirm, wenn ich die Lampe an habe?

Gibt es einen wirklich wirksamen BILD-Schirm gegen die mediale Verdummung?

Gute Nachricht: Ja, es gibt ihn.
Zumindest für BILD.de
Einfach einen Adblocker einschalten, und schon ist Bild.de nicht mehr sichtbar.


KLICK!


Nun muss nur noch ein BILD-Schirm gefunden werden,
der die Printversion an Kiosken unsichtbar macht...



Bissi Tage!

Freitag, 30. Oktober 2015

Wenn Zyklopen erwachen.



Neulich beim Augenarzt.
Das Wartezimmer ist proppevoll mit überwiegend älteren Menschen.
Wartezimmer, das hat immer etwas mit sinnlos dahintropfender Lebenszeit tun.
Die Garten- und Frauenzeitschriften auf dem kleinen, in der Mitte stehenden Tisch interessieren mich nicht. Auch nicht die Flyer, in denen angedroht wird, dass man erblinden könnte, wenn man nicht bereit ist, dem Arzt die € 19,50 für eine IGEL-Untersuchung auf den Grünen Star zu berappen.
Der aktuelle „Focus“ wird gerade von einem anderen Patienten gelesen.

Ich schaue mich um: es ist noch früh am Morgen, die zum Warten Verurteilten gucken müde oder grimmig drein. Einer stiert wie hypnotisiert auf sein Smartphone und tippt darauf herum.
Etwa mehr als die Hälfte meiner Mitwartenden trägt einen Mullverband auf einem Auge.
Das Wort „Zyklopentreffen!“ kommt mir in den Sinn, und ich muss innerlich schmunzeln.
“Er schielte, sie schielte – sie haben sich noch nie gesehen…“, ist das Nächste, was mir einfällt, und ich habe das Gefühl, wohl der Einzige in diesem bedrückenden Raum zu sein, der sich innerlich wenigsten ein bisschen amüsiert.

Vermutlich empfinden es die anderen ebenfalls als körperlich unangenehm, so dicht zwischen wildfremden Zyklopen Stuhl an Stuhl sitzen zu müssen. Niemand spricht.
Die Zeit zieht sich, die Luft wird stickig.

Als eine alte Dame mit ihrem Rollator den Raum betritt, bringt sie unfreiwillig eine Wespe mit, die wohl Spaß daran hat, ein wenig Leben in die Bude zu bringen und das dahindösende Zyklopenkabinett mit Anflug-Attacken mal etwas aufzumischen.

Plötzlich kommt Bewegung in den Laden: einige stehen auf, schlagen um sich, es werden Ratschläge erteilt: „Bloß nich danach schlagen, dat macht die nur agressiver!“. Eine Frau flüchtet aus dem Raum.
„Wie kommt dat denn? Wespen, gezz noch im Oktober?“, fragt einer.
„Ja sicher! Geh´n Se mal beim Bäcker: da sitzen die in Massen auffem Pflaumenkuchen!“
Plötzlich spricht man miteinander. Erlöst vom kollektiven Dahindösen und Schweigen.
Die Wespe findet durch das „auf Kipp“ stehende Fenster nach draußen.
Ein Mann mit Augenbinde springt auf und schließt es sofort: „Sonst isse gleich wieder drin!“
Alle scheinen damit einverstanden zu sein. Gemurmel untereinander.
Der "Focus" wird gerade frei. Als ich ihn mir greifen will, werde ich aufgerufen.
Schade, ist doch gerade so schön gesellig hier.



Übrigens: wussten Sie,
dass schon ein einziger Pferdebiss ausreicht, eine Wespe zu töten?


Bissi Tage!

Sonntag, 25. Oktober 2015

Huren umgestellt?



Und dann war da noch
der alte schwerhörige Zuhälter,
der glaubte, heute Nacht würden die Huren umgestellt.

Dabei wurden nur die Waagen um 10 KG höher eingestellt.
Auf Wintergewicht.

Sonntag, 18. Oktober 2015

Heute schon gedoodelt?



Nein, es geht hier nicht um das Doodel-Diplom
...

... sondern um ein spaßiges Mitmachprojekt bei (Klick! >>)
TEESTÜBCHEN TRITHEMIUS -Deutschlands erster Frauenzeitschrift für Männer, herausgegeben und erfunden von Herrn Trithemius, dem Betreiber des gleichnamigen & weltberühmten Teppichhauses.

Und was hat es jetzt mit dem Doodeln auf sich?
Ganz einfach: vermutlich kritzelt jeder einmal beim Telefonieren gedankenverloren, ganz ungeplant etwas aufs Papier: Männchen, Muster, Krikel-Krakel, Schnörkel etc...
Oder zeichnet einfach nur so zum Entspannen aufs Papier.
Kleine "Kunstwerke" ohne jeglichen Anspruch auf Preisverdächtigkeit, die meist danach zerknüllt ihren Weg ins Nirgendwo gehen.

Herr Thritemius sagt: "Nur her damit!" - und stellt diese dann
in seinem virtuellen Teestübchen weltweit aus.
Oder einfach das Bild in den eigenen Blog stellen, Herrn Trithemius informieren, dann holt er es sich von dort in seine Ausstellung.

Hier mein frisch gedoodeltes "Werk" ;-)



Bissi Tage!
:-)

Samstag, 17. Oktober 2015

Deutschland kocht über.




Na? Kuscheldecke wieder rausgeholt?


Kerl inne Kiste, wat war dat doch wieder warm in diesem Sommer.
Is noch gar nich solange her.
Sogar bis zu 43° hatten wir auszuhalten..
Ganz Deutschland war sowat am Schwitzen, datt man schon mit Hochwasser durch anschwellende Schweissbäche rechnen musste und die Regierung hierfür bereits Notfallpläne, Gummistiefel und Nasenklammern bereit liegen hatte.
In den Zoos hatte man den Pinguinen Rasensprenger aufgestellt und den Affen gefrorenet Obst spendiert.
In den Fussgängerzonen war triefendet, leider völlich unbedecktet, fettet Wellfleisch unterwegs, und die klassisch-deutsche "Socken-in-Sandalen-Mode" blieb auch dieset Jahr unausrottbar und hitzeresistent.

Und alle glauben dat Märchen vonne Erderwärmung durch ein vermeintlich immer größer werdendet Ozonloch.
Ozonloch? Pah! Won Wegen!

Die Wahrheit is:
schuld anne ganze Klimakatstrophe sind all´ die Lafers, Lichters, Leckers, Kerners,
Sarah Wieners und all die anderen Kochshow-Brutschelprofis, die tagtäglich unter Volldampf sämtliche Backöfen, Fritteusen und Kochplatten im Lande anheizen, unbedarfte Hausfrauen und -männer zum Nach-Mälzern animieren.
Also noch mehr Backöfen, Grills, Fritteusen, Microwellenherde....
Eine Heizspirale ohne Ende: Deutschland kocht über.

Und wat is die Folge davon?
Hitze macht schlapp und denkfaul. Dat große Fressen auch.
Wer kennt nicht den abschlaffenden Zustand nach dem Mittagessen?
"Suppenkoma" nennt man dat!
Wir werden träge, leiden unter der Hitze.
So am am Denken gehindert, glauben wir an dat Ozonloch und vergessen dabei:
Wissenshunger kann nich durch Kochsendungen gestillt werden.

Ooops! Ein kleinet Hüngerchen macht sich gerade breit...
Mal nachsehen: vielleicht finde ich ja noch´n lecker Stücksken Braten im Fernseher?

Bissi Tage!
Lo

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Turbulenzen am Kofferband

Fluchtkoffer

"Meine Damen und Herren, hier spricht Ihr Kapitän: vor uns liegt eine Schlechtwetterfront und wir erwarten einige Turbulenzen. Der Bordservice wurde eingestellt. Bitte begeben Sie sich auf Ihre Plätze und bleiben Sie angeschnallt – es wird etwas schütteln.“


Draußen ist es stockdunkel. Es wird still im Flieger. Die junge Frau neben mir hat sichtbar Flugangst, greift die Hand ihres Partners und schließt die Augen. Als die Maschine zu wackeln beginnt, atmet sie heftiger, dann weint sie still. Die Turbulenzen wollen auch nach über zwei Stunden kein Ende nehmen.
Der Kapitän meldet sich noch einmal aus dem Cockpit und bedauert, nicht höher steigen zu dürfen, da ihm wegen des anderen Flugverkehrs keine Erlaubnis hierfür erteilt wurde.

Ich bin auch kein Held, lenke mich aber mit Lesen ab. Das geht ganz gut, doch wenn die Maschine heftiger durchgeschüttelt wird, erfasst mein Verstand in diesen Momenten nicht den Sinn der Zeilen und ich gebe zu, mich machtlos und der Situation ausgeliefert zu fühlen, zu hoffen, dass es auch dieses Mal wieder gutgehen wird.

Es bleibt weiterhin still im Flieger. Kaum jemand spricht. Nur ein kleiner Säugling schreit sich sein Stimmchen ohne Pause heiser. Vermutlich der Druck auf seine kleinen Ohren.
Auf den Deckenmonitoren flimmert irgendein amerikanischer Kinofilm. Tonlos für die Passagiere ohne Ohrstöpsel, die aber trotzdem hinschauen, vermutlich, um sich von ihrer Angst abzulenken.

Endlich fliegt die Maschine wieder ruhiger. Der Landeanflug auf DUS wird angekündigt, der Sinkflug eingeleitet. Gespräche werden wieder aufgenommen. Die Erleichterung ist deutlich spürbar.
Landung. Sanft. Die Maschine bremst mit Schubumkehr ihr hohes Tempo rasch herunter.

Endlich wieder am Boden.
Durchatmen. Vereinzelt wird applaudiert und trotz der Durchsage, bis zum Stillstand der Maschine doch angeschnallt zu bleiben, ist ein Öffnungskonzert klickender Gurtverschlüsse zu vernehmen, obwohl wir noch rollen.
Raus aus dem Flieger, durch den Finger ins Flughafengebäude.
Der Run auf das Kofferband beginnt.
.

Während noch vor wenigen Minuten die meisten der Mitflieger kurz davor standen, sich vor lauter Angst um ihr Leben einen Klecks in die Buxe zu machen, kleinlaut und leise, vielleicht sogar demütig an ihren Gott gebetet haben, sind sie am Kofferband nicht mehr wiederzuerkennen, denn plötzlich übernimmt das Stammhirn das Kommando.

Jeder drängt und sucht sich eine günstig Stelle, von der er sofort sehen kann, ob sein Koffer ankommt, während das Smartphone wieder vom Flugmodus befreit wird: „Hömma, ich bin gelandet. Ja, aber dat Band läuft noch nich!“
Gedränge, Geschubse.
„Wieso läuft dat Band noch nich?“
Ich warte auf den einen Satz, der garantiert immer kommt:
„Hömma, wetten, dat mein Koffer wieder mal der Letzte is? Ich hab immer so´n Pech!“
„Mann, wat dauert dat wieder! Sind die am streiken?“
Nörgeln und meckern, bis das Band endlich anläuft.
„Darf ich mal durch? Da kommt meiner!“
Die Lücke schließt sich sofort hinter ihm.
Er wuchtet seinen Koffer vom Band und hat redlich Mühe, wieder durch die sofort nachgerückten Drängler zurückzukommen.
Gerade noch Schiss vor dem Absturz, jetzt wieder Ungeduld, Hauen und Stechen wegen der paar Minuten Lebenszeit, die es braucht, bis die Koffer aus dem Flieger aufs Band zu seinem Eigentümer kommen. Krank.

Das sind die wahren Turbulenzen!

Freitag, 4. September 2015

Wo wohnen die meisten Neger in Deutschland?


Mal Hand aufs Herz: wer weiss es?
Hier die Lösung:
In Kaiserslautern wohnen die meisten Neger deutschlandweit!



Wer es nicht glauben will, oder gar denkt,
ich würde mich hier politisch unkorrekt verhalten,
der schaue bitte hier nach:

>>>
STOEPEL.NET.DE

Auf dieser Seite kann man wunderbar stöbern und nachforschen,
wo es z.B. die meisten Müllers, Schulzes, Merkels, Kasuppkes (in Oberhausen!) gibt.
Auch die Rangfolge der Namenshäufigkeit (Müller = No.1) ist hier abzulesen.

Einfach den eigenen Familiennamen eintippen
und das Verbreitungsgebiet der Sippe betrachten.
Auf einer Deutschlandkarte.
Macht richtig Spaß!

Bissi Tage!




Dieser Blogbeitrag aus 2006 wurde aufgrund der aktuellen Diskussion über den Begriff "Neger" wiederverwertet.
SPIEGELei fühlt sich dem Dummweltschutz verpflichtet.

Donnerstag, 3. September 2015

Regenbogen

Als ich heute aus der bunt beleuchteten Konsumwelt des Oberhausener CentrO nach draußen trat, brachte mich dieses flüchtige Farbenspiel einfach nur zum stillen Staunen.

Freitag, 28. August 2015

Autobahnnummer.

Manno!
Da fährste so schön mitte Limousine
auffe Autobahn und freust Dich,
datte mal so richtich freie Fahrt hass - und zack!, sind se alle am Bremsen.
Na toffte! STAU!
Die Hoffnung, datt dat nur ein kurzen Stau is, verfliecht.
Wat kriecht, is der Verkehr, die verplemperte Zeit, Lebenszeit für Nix!
Und dat Gefühl, datte hilflos biss. Dat kriecht Dich den Nacken hoch.
Die Trulla aussen Navi hätte ja auch mal wat sagen können, datten Stau kommt!

Und datte auffe Überholspur stehst,
dat is auch kein Trost:
auffe Überholspur stehsse auch nich schneller als die anderen.
Und dann hasse den Wunsch, Dein Auto könnte fliegen: auffen Knopp drücken, Propeller raus und up up and away...
Is aber nich. Du stehss im Stau. Gezz bloß kein Blasendruck!

Doch wat is dat denn
da vorne für´n Wagen??
Wat steht da auf dem Schild?
STRASSENUNTERHALTUNG?
Ja hömma! Dat is aber gezz mal´ne gute Idee!
Auf das Programm bin ich gezz aber mal gespannt.
Endlich tun se mal wat für Deine Kfz-Steuer.
Wenn schon Stau, dann wenichstens mit Unterhaltung!

Scheibenkleister!
Von wegen! STRASSENUNTERHALTUNG!
Pah! Da rührt sich nix: keine Kapelle, keine GogoGirls,
die da auffe Ladefläche ausse Kiste springen. Nix.
Nich mal ´n bissken Musik!
Obwohl se da zwei gelbe Disco-Lichter auffem Dach haben. Nix.
Ja, wat is dat denn für ´ne Autobahnnummer?

Typisch wieder öffentlicher Dienst.
Und der kleine Mann zahlt dat allet.
Manno! Ich krich´n Blutstau, wenn dat hier nich gleich weitergeht!
Is doch wahr.

Bissi Tage!