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Mittwoch, 14. Januar 2015

FREITAGSTEXTER-POKALVERLEIHUNG.



Tja, liebe Nation: heute ist also wieder Freitagstexter-Mittwoch.
Es ist der Tag des Loslassens, des schmerzlichen Verlustes für den, der diesem wunderbaren Pott für wenige Tage eine Heimat geben durfte. Wie werde ich diesen Glanz vermissen, das Funkeln des Goldes in meiner bescheidenen Behausung.

Bevor ich mich nun von dem schönen Pott trenne, ist es mir ein Herzensbedürfnis, der Weltöffentlichkeit einen kleinen Blick in meine private Wohnküche zu gestatten, einfach so, aus dem Überschwang meiner Freude darüber, wie schön sich der Freitagstexterpokal dort auf meinem Gelsenkirchener Barockschrank machte. Diesen wundervollen Anblick will ich gern mit der Welt teilen.

Schaut selbst: hat es nicht etwas von "Schöner Wohnen"?



Ganz ehrlich: wer das noch nie mitgemacht hat, weiß nicht, wie schwer es ist, aus den vielen originellen Beiträgen nur einen als den Gewinnerbeitrag zu ermitteln.
Aber: der Spaß an den knuffigen Textbeiträgen ist ja ein Gewinn für uns alle.
Herzlichen Dank also an alle Teilnehmer!
Nachtrag: sehr gern wäre ich auf einzelne Mitbewerberbeiträge kommentierend eingegangen, doch arge Zeitnot hinderte mich daran. Daher blieb mir auch nur das Recyclen des obigen Textes mit leichten Veränderungen.

Wir schreiten zur Pottvergabe:
TUSCH & APPLAUS ...

... FÜR FRAU TERESA!



Hier Teresas Siegerbeitrag:
Bild: Dieter Schütz
pixelio.de


Der Erste: "Heissa, auf Ihr Jünglinge, tanzt und springt..."
Der Zweite: "Hmm, hab ick nu dat Auto abjeschloss`n oder nich?"
Der Dritte: "Oiso, nacha, spring hoid endlich, mia werd` scho koid!"
Der Vierte, sich streckend: "Soll ich? Oder soll ich nicht!?"


[Bildunterschrift von unten nach oben links hinüber gelesen]


Herzliche Gratulation an unsere neue Freitagstexterin!
Wir sehen uns also am Freitag bei der "wi[e]derwortigen"
Frau Teresa

Freitag, 9. Januar 2015

FREITAGSTEXTER GESUCHT!





Verdelli, war dat ´ne Freude, datt der
Herr Gulogulo mich zum Gewinner des Grang Prie vonne Freitagstexter ernannt hat und ich gezz wieder mal die Ehre habe, den goldenen Freitachstexterpott in meine bescheidene Kellerwohnung stellen zu dürfen.
En bissken Bedenken hatte ich ja schon, den Pott auch trocken nach Hause zu bekommen, weil et hier im Ruhrgebiet wirklich am Schütten is, wie bekloppt.
Nich, datt der Pott nachher noch am Rosten fängt! Is aber allet nomma gut gegangen.

Gezz steht er auf meinem kleinen Schränksken (echtet Gelsenkirchener Barock!) und is so richtich am strahlen, weil er sich hier von die letzten Male noch gut bei mir auskennt.
Hat wat von ein Heimspiel. :-))
Apropos Spiel: wie et geht und wat man machen muss, datt man mit ein bissken Massel auch mal seine Villa mittem Freitachstexterpott schmücken darf, is sicher bekannt.:

Die Spielregeln sind einfach und hier nun für Nicht-Ruhrgebietler auf Hochdeutsch aufgeschrieben:
Jede/r ist eingeladen, bis zum Dienstagabend (13. Januar 2015 - 23:59 Uhr) zu dem Bild unten eine pfiffige Unterschrift, einen lustigen Text, einen Reim etc. zu posten.
Gern auch mehrfach.
Danach (am Mittwoch also) habe ich die ehrenvolle Aufgabe, aus den hoffentlich wieder millionenfachen Einsendungen die/den neue/n Freitagstexter/in zu ermitteln und zu küren - gekrönt von der feierlichen Pottübergabe.
Der/die glückliche Gewinner/in erfreut sich am Glanz des güldenen Pokals und richtet dann am darauf folgenden Freitag den nächsten Freitagstexter-Wettbewerb aus.

Alles verstanden? Bestimmt.

So, gezz aber: Neuet Spiel - Neuet Glück!



Hier nun das aktuell zu betextende Freitagstexter-Bild:

Bild: Dieter Schütz
pixelio.de

Viel Spässken beim Texten!

Und: bissi Tage!
;-))

Donnerstag, 8. Januar 2015

Ohne Worte



Donnerstag, 1. Januar 2015

FROOS NEUSS!

Die Uhren sind auf Null gestellt.

Sonntag, 28. Dezember 2014

Von der Sonne gemalt

Ich habe immer eine leere Leinwand auf der Staffelei, die mit mir gemeinsam auf den Moment wartet, in dem mich die Muse überfällt und küsst und ich entspannt und gedankenverloren zu Farben und Pinsel greife.

Solch ein musischer Moment ist nun schon wieder eine Weile her.
Vermutlich des Wartens überdrüssig, haben sich heute morgen Leinwand und Sonne heimlich zusammengetan und ganz ohne mich dieses zauberhafte Bild gemalt.
Es ist unsigniert. Und vergänglich.
Isset nich schön?



.
.
.

Bissi Tage im neuen Jahr!
Verbeugung

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Feiglinge.



Ich habe mir beim Schreiben niemals darüber Sorgen gemacht,
dass mir einmal die Buchstaben ausgehen könnten.
Wohl aber die Ideen: sie kommen manchmal blitzartig,
und manchmal verstecken sie sich. So wie jetzt.
Diese Feiglinge!

Bissi Tage!
:-)

Freitag, 12. Dezember 2014

TWODAY macht das Licht aus

Twoday plant für Dienstag, den 16. Dezember 2014 einen Server-Umzug.
Darum wird es an diesem Tage "blogduster".



Mehr darüber ist
HIER nachzulesen

Freitag, 21. November 2014

Pause.

Um den Twoday-Server nicht zu belasten:



Man hilft doch gern.


:-))

Samstag, 8. November 2014

Von Amis, Russen, Indianern & einem Scheich ohne Kamel.

Ich sach ja:
"Wenn die Haare weiß werden, werden die Erinnerungen grün."
Und an dat Sprichwort is verdelli auch wat Wahret dran.

Ich erinnere mich immer öfter an Dinge ausse Kindheit inne Fuffziger Jahre: wie wir als kleine Knirpse so lange draussen gespielt haben, bisset dunkel war und die Laternen angingen. Dat war dann die Zeit, für um nach Hause zu kommen.

Und wat wir da allet gespielt haben. Wenn wir auch nix hatten: Phantasie, die hatten wir. Entweder spielten wir Cowboygeschichten, die wir vorher im Kino gesehen haben, nach, mit selbstgebastelten Knarren, oder eem dat übliche: Verstecken, Fußball oder Mädchen verkloppen.

Und unser Weltbild, dat war so herrlich naiv.
Also: die Amerikaner, dat waren immer die Guten.
Und die alten Leute, die hatten immer noch Schiss, datt "der Russe" kommt.
Dat kriegten wir immer mit, wenn die Sirenen auffe Hausdächer für zur Probe am Heulen fingen.

Also: die Amis - die Guten. Der Russe - der Böse.
Und Indianer? Die kamen aus Indien. Sonz hätten se ja nich so geheissen.
Und in Afrika gab et Löwen und nur Neger. Die kochten sich gegenseitich in großen Kochpötten. Die Neger, nich die Löwen.
Und Albert Schweizer, dat war ein richtich Guter: der half den armen Negern in Afrika, wenn se krank waren.

Und Kaffee? Der kam für uns natürlich ausse Türkei, weil et ja in einem Lied hiess: "... nich für Kinder is der Tü-hü-hürken-Trank - schwächt die Nerven, macht Dich bla-ha-hass und krank - sei doch kein Muselmann, der dat nich lassen kann!"

Ja, und wie stellten wir uns so einen Türken damals vor?
Der hatt so ´nen Feez mit nem Bommel auffem Kopp, so´n bunten Mantel, ´nen Gürtel mit ´nem krummen Schwert anne Seite, und so krumme Pantoffelschuhe mit ´nem Bommel vorne anne Spitzen. Genau, wie beim kleinen Muck oder beim Sarotti-Mohr.
Und Araber? Dat waren allet Scheiche. Die hatten auch Dolche und Kamele und wohnten inne Wüste und waren immer am Wasser suchen.

Wie komm ich überhaupt auf die ollen Kamellen?
Gezz weiss ich et wieder. Vor ein paar Wochen traf ich auf einer griechichen Insel im geschäftigen Touristentrubel diesen netten arabischen Menschen, der einfach nur freundlich guckte und mir nix andrehen wollte. Nich mal ´nen Gratis-Koran.
Aber geschenkt hatter mir schon wat: die Erinnerung an die bildliche Vorstellung, die wir damals als kleine Knirpse so vonne arabischen Scheiche hatten.
Jau! Denn, genau so sah der aus.
Nur dat Kamel, dat happich vermisst.

Bissi Tage!

Mittwoch, 5. November 2014

Teppichhaus Trithemius schliesst!

Eigentlich ist es ja nichts Besonderes, wenn ein Teppichladen schließt und damit wirbt, damit man sich noch günstig mit einmaligen Teppich-Schnäppchen eindecken kann. Dass der Laden an anderer Stelle schon bald wieder öffnet, um dann Eröffnungs-Schnäppchen anzupreisen, ist auch bekannt. Das passiert jede Woche und überall.

Einmalig aber ist die angekündigte Schließung des weltweit bekannten und allseits beliebten, inhabergeführten Teppichhauses Trithemius in Blogistan.

Teppichhaus-Chef Jules van der Ley schreibt:


Die Stammkunden dieses alt eingesessenen Traditionshauses trifft dieser herbe Verlust hart. Wer dem Teppichhaus Trithemius Worte des Dankes oder gute Wünsche zukommen lassen möchte, hat
HIER noch die Möglichkeit, dieses zu tun.
Allerdings: Schnäppchen gibt es nicht.

Alle guten Wünsche "an das gesamte Team" des Teppichhauses Trithemius!
Verbeugung